In diesem Jahr freue ich mich auf so viele Hochzeiten, die ich begleiten darf. Es gibt für alle Paare so viel vorzubereiten, um diesen einen Tag zu dem schönsten in Eurem Leben zu machen.

Vielleicht wisst Ihr ja, dass ich (also natürlich wir, mein Mann und ich) erst im vergangenen Jahr geheiratet haben. Und auch uns war es wichtig, ein möglichst persönliches und besonderes Event ganz nach unseren Bedürfnissen daraus zu machen. Neben Location und Kleid und Feier und natürlich nicht zu vergessen FOTOS ….  stellt sich die Frage nach den Ringen.

Ich möchte Euch heute mal von einer Alternative berichten, die Eure Eheringe zu einem wirklichen Unikat machen. Wir wussten relativ schnell, welche Art von Ring wir uns für uns wünschten und waren bei einigen Juwelieren von Hamburg über Sylt bis Wien. Na klar gab es überall wunderschöne Modelle. Aber irgendwie fehlte mir die Atmosphäre. Ich hatte dann etwas recherchiert und fand die Möglichkeit, dass man seine Ringe selbst schmieden könnte irgendwie viel persönlicher. Das sollte es also sein. Wenn Ihr Euch einmal umseht, werdet Ihr feststellen, dass es unterschiedliche Varinaten gibt, wie man das zelebrieren kann. Ihr könnt ein romantisches Wochenende auf einer Nordseeinsel (nein, es war diesmal nicht Sylt) verbringen und dabei Eure Ringe klöppeln. Wir hatten leider nicht so viel Zeit und haben aber auf der Hochzeitsmesse in Hamburg die Crew von der Hobbygoldschmiede Kargus in Hamurg Altona gefunden. Die Idee war also geboren und ich war begeistert (innerlich überkamen mich allerdings schon erste Zweifel, ob das überhaupt geht und wenn ja, was dabei rauskommt …. ) . Nächster Schritt Termin vor Ort zur Abstimmung und Angebotsbesprechung. Ihr könnt Euch vor Ort Beispiele ansehen, Material abstimmen und bestellen und, wenn Ihr möchtet, könnt Ihr auch Altgold zum Einschmelzen mitbringen. Das Team ist unglaublich nett ( DANKE ANJA) und wir fühlten uns ausgesprochen gut aufgehoben. Wir haben also Material ausgesucht, die Größen wurden vermessen und in unserem Fall das Gold bestellt. Ihr sucht Euch einen Termin aus und dann gehts los. In jedem Arbeitsschritt werdet Ihr von einem erfahrenen Goldschmied(in) begleitet. Eine wirklich tolle Erfahrung. Ihr könnt natürlich auch einen Kurs dort unabhängig vom Eheringschmieden machen. Das Ganze dauert einen halben Tag. Ihr könnt auch jemanden mitbringen, der oder die Euch begleitet, um z.B. auch dort Fotos zu machen. Wir hatten unsere liebe Kristina mit und sie durfte sich auch gleich einen Ring schmieden. Ihren ersten überhaupt. Immer wenn ich sie treffe, fällt mein Blick auf ihren Ring. Sie trägt ihn immer …  wir ja auch.  Ich hab Euch mal eine kleine Bilderserie erstellt, damit Ihr Euch in etwa vorstellen könnt wie aus einem Stück Gold EUER einzigartiger Ring werden kann. Ihr schmiedet den Ring für Euren Partner und er für Euch  – für uns ist es so, dass wir zu unseren Ringen eine ganz andere Beziehung haben, als hätten wir beim Juwelier gesessen und aus 500 Kästchen was ausgesucht.

Wenn Ihr Lust habt, zeigt mir Eure Ringe …. und erzählt Eure Geschichte dazu! Ich bin gespannt!